Alpha 0.1 · September 2026
Ein Netz, in dem Tracking nicht formulierbar ist.
Matrix Hardline baut drei Dinge, die zusammengehören: ein Overlay-Netz mit einer Identität je Gerät, ein Dokumentformat ohne Ausführung und einen Gastgeber, der diese Dokumente zeigt. Nichts davon kennt einen Baustein für Cookies, Skripte oder fremde Server. Was sich nicht ausdrücken lässt, muss auch niemand verbieten.
Matrix Hardline builds an overlay network with one identity per device, a document format without execution, and an usher that shows those documents. None of it has a building block for cookies, scripts or third-party servers. What cannot be expressed needs no ban.
Hardline
Das Netz. hardline://-Adressen sind Schlüsselpaare, Inhalte werden über ihren Hash gefunden, Namen sind Petnames plus DHT, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist eine Eigenschaft des Paketformats. Ein Knoten je Gerät.
Hardtext
Das Format. Zeilenbasiert, klein, must-understand. Menüs, Steckbriefe, Tabellen, Belege, Bilder als Inhalte. Ein Verweis zeigt ins Netz, auf einen Inhalt oder auf einen Anker in derselben Seite. Es gibt keinen dritten Ort.
Rabbit
Der Gastgeber. Zeigt Hardtext-Seiten im Fenster und im Raum, auf der Matrix-Leinwand und auf anderen Linux-Desktops. Besitzt keine Schlüssel und keine Sitzungen: alles Netz läuft über den Knoten des Geräts.
Drei Entscheidungen
Identität ist ein Schlüsselpaar.
Kein Konto, kein Anbieter, kein Login. Das Gerät erzeugt seinen Schlüssel selbst; die Adresse ist, was du anderen gibst. Sonst nichts.
Inhalte statt Server.
Eine Seite hat eine Adresse aus ihrem Inhalt (blake3:…). Wer sie hat, kann sie weitergeben; wer sie liest, prüft sie. Ein Bild ist ein Inhalt mit eigener Adresse, kein Ladevorgang von irgendwo.
Dokumente ohne Ausführung.
Hardtext hat keine Sätze für Skripte, Cookies oder fremde Hosts. Module bekommen nur, was der Leser ihnen ausdrücklich gibt, und er sieht es, bevor etwas läuft.
Wie es aussieht

Woher das kommt
Matrix Hardline ist Teil von Matrix, einem eigenen Linux-Betriebssystem mit eigener Oberfläche, der Leinwand. Der Werkzeugkasten dafür heisst MatrixKit: Layoutmaschine, Textmaschine, GPU-Malerei und ein Fensterhaus, das Wayland direkt spricht, ohne fremde Widget-Bibliothek. Rabbit und die Hardline-App sind darauf gebaut und laufen deshalb auch auf anderen Linux-Desktops.